Nach dem gemeinsamen netten Abend im Chaika Restaurant haben wir uns von Katja und ihren Freund:innen verabschiedet. Es war schon nach 22:00 Uhr, und wir fuhren erst einmal die Straße entlang, um eventuell ein nettes Plätzchen zum übernachten zu finden. Allerdings haben wir hier kein Ei legen können, da alles zu nah an der Hauptstraße lag und somit entschieden wir uns für die 30-minütige Anfahrt mit Tempo 20-25 bergauf zu den Parkplätzen der Ledenika Höhle. Im Mondlicht war der Stellplatz schnell gefunden und wir hatten eine super ruhige Nacht gehabt. Am nächsten Morgen nach dem Kaffee und dem Yoga… ok, Yoga hatte nur die hier ansässige Katze gemacht 😸, haben wir die Höhle besichtigt. Die Besichtigung ist nur mit einer ca 50 minütigen Führung möglich und hat sich wirklich sehr gelohnt.

Die Ledenika Höhle ist als die schönste in Bulgarien angepriesen und ist wirklich sehr imposant. Der Name leitet sich von den großen Eiszapfen und Frostgebilden ab, die im Winter und Frühling am Eingang entstehen. Und wie der Name schon sagt, ist es drinnen sehr kalt. Die Schafhirten sollen früher dort ihre Milch gelagert haben. 

Die Skulpturen, die sich im Laufe der Zeit gebildet hatten, lassen der Fantasie viel Spielraum. Mal sieht man einen riesigen Totenkopf 💀, mal das Gesicht eines Ungeheuers. Eine Hochzeitsgesellschaft ist auch dabei und das Brautpaar kann man durch ein Herz betrachten. 

Hier haben wir das erste Mal einen Stalagnat gesehen – das ist eine durchgehende Säule, die entsteht, wenn ein Stalaktit und ein Stalagmit zusammenwachsen. 

So, genug Geologie Stunde 😂.

Im Anschluss haben wir noch eine schöne Wanderung unternommen, danach mit unseren beiden Fellnasen gefrühstückt und noch schön in der Hängematte gechillt und dabei überlegt, wo wir die nächste Nacht verbringen sollen. Das Problem war, das wir kaum noch Wasser im Wassertank hatten, dafür aber das Waschbecken voller schmutziges Geschirr. Die Wasserstelle war auf dem Weg zurück ins Tal, also lag es mehr oder weniger auf der Hand, dass wir runter fahren. Der Wassertank wurde mit leckerem Quellwasser gefüllt und auch das Geschirr wurde gleich gewaschen.

Da hat Frau Rutzel einen geeigneten Platz bei park4night gefunden, der in der Nähe von einem Eco-Trail war. 

Der Platz hatte sich als Volltreffer herausgestellt, aber das erfahrt ihr im nächsten Post 😉.