Wobei der Balaton diesmal tatsächlich nicht geplant war. Wir sind von Sofia, über Serbien, nach Ungarn und wollten kurz nach der Grenze, an dem einen park4night Parkplatz, wo wir schon vor zwei Jahren waren, übernachten. Zumindest hatte die Frau Rutzel das so geplant. Aber es war noch recht früh am Nachmittag und der Rutzel hat vorgeschlagen, weiter zum Balaton zu fahren. Na gut, manchmal hat er ja auch Recht 😁.

Balaton schön und gut, aber zu welchem Ort? Das wird die weitere Route entscheiden. Da wir danach zum Wolfgangsee in Österreich fahren wollen, bietet sich die Route südlich vom Balaton an. Den Rest wird von der Parkmöglichkeit entschieden. Ach ja, und Wasser müssen wir auch noch abfüllen. Diesmal sind wir besser organisiert 😛.

Es ist schon nach Sonnenuntergang als wir an der Wasserstelle ankommen. Wir sind beide sehr müde, der Poppes tut auch schon weh vom sitzen, aber der Rutzel ist wieder mal auf der Suche nach dem optimalen Platz. Was natürlich irgendwann, nachdem wir schon eine Stunde die Straßen hoch und runter gefahren sind, zu leichter „Spannung“ im Auto gesorgt hatte.

Irgendwann finden wir doch einen großen und kostenlosen Parkplatz, wo auch das Schild „Campen verboten“ nicht steht. Das beste an dem Parkplatz war, dass er direkt vor dem Strandbad war, der ab dem 1. September seine Tore geöffnet hat, heißt man musste keinen Eintritt bezahlen. Und das allerbeste- Toiletten und Duschen sind frei zu benutzen zwischen 9 und 18 Uhr.  Was will man mehr? 😃

Und wie jedesmal, wenn wir in Ungarn sind, fällt uns auf, wie sauber und gepflegt es überall ist. Die Strandbäder, die öffentlichen Toiletten, die Straßen. Einfach überall. Woran liegt es? Warum kann es in den anderen Ländern nicht so aussehen? Was machen die Ungarn anders? Das müssen wir den das nächste Mal mal fragen…