Weißensee – die Karibik der Alpen
Ehrlich Leute, so viel über die Wasserfarbe haben wir lange nicht mehr gestaunt. Und zwar seit Mexiko, bei der Überfahrt von Cancun nach Isla Mujeres und auch auf Zakynthos in Griechenland. Vor allem haben wir so etwas hier in den Bergen nicht erwartet.
Wobei das Wort „Erwartung“ im Leben IMMER einen Stolperstein dargestellt. Wir möchten hier nicht philosophisch werden sonst würde es diesen Text sprengen 😉. Aber wir mussten uns beim Schreiben, wie so häufig, an unseren Aufenthalt und unsere prägende Erfahrung auf den Perhentian Islands in Malaysia erinnern.
Der höchste Badesee Österreichs bietet aber noch viel mehr, außer der ganzen Aktivitäten auf und im Wasser. Es gibt so viele verschiedene Trails in der Umgebung. Wir haben uns für die erste Wanderung zum Ronacherfels entschieden, die immer an den Ufer entlang ging. Statt der angegebenen 1,5 Stunden haben wir 2,5 gebraucht, da wir an jeder Lücke anhalten und uns den See anschauen mussten. Diese verschiedene Blau- und Grün-Nuancen, je nach Sonnenlicht, mal heller, mal dunkler. Unfassbar schön.
Hier auf diesem schönen Weg wurde die Frau Rutzel kurzerhand nicht von einem, nicht von zwei, sondern von drei Schmetterlingen zu ihrer Königin ernannt. Die Schmetterlingflüsterin 😄.
Aber auch der Rutzel kam auf seine Kosten und hat eine Äskulapnatter gesehen. Leider verschwand diese ca 120cm lange Schönheit zu schnell im Busch.
Zum Schluss haben wir uns leckere Focaccia und Panini im sehr schön, am Wasser gelegenen Restaurant Ronacherfels, gegönnt.
Am nächsten Morgen beim Frühstück haben wir uns mit unseren netten Nachbarn Micha und Harry unterhalten und sie haben uns die Wanderung zu der Techendorfer Almhütte empfohlen. Es ist so schön, wenn man auf dem Campingplatz nette Nachbarn hat, die einem mit wertvollen Tipps versorgen.
Gesagt – getan. Wie immer zur heißesten Zeit des Tages brechen die Rutzels zu Ihren Abenteuern auf. Irgendwie kommen wir nicht vorher in der Pötte. Aber wie unser lieber David gesagt hatte: es gibt nichts schöneres, als wenn die Äuglein von alleine aufgehen, weil man ausgeschlafen ist, dann gemütlich einen Kaffee trinkt und danach schön aufs Töpfchen geht. Die, die David kannten, wissen, dass der letzte Halbsatz von uns etwas zivilisierter umformuliert wurde 😉. Und erst danach kann man in den Tag starten 😁. Und so ist es auch bei uns, wenn wir unterwegs sind. Deshalb kommen wir erst in der Mittagshitze los, aber das ist uns relativ Wurscht.
Also, ordentlich Sonnencreme drauf und los gehts zu der Techendorfer Almhütte. 600 Höhenmeter warten auf uns, aber auch immer und wieder tolle Ausblicke auf dem Weissensee.
Oben angekommen hat auf uns die süßeste Almhütte, die wir bis jetzt gesehen hatten, gewartet. Der Urige Besitzer bereitet die wenige Gerichte selbst zu und bei den Getränken ist Self Service angesagt. Der erste Kaiserschmarren, seit dem wir in Österreich sind, muss auf jeden Fall hier gegessen werden und auch die Eier mit Speck waren super lecker.
Nach dieser Stärkung wollten wir den Rückweg antreten, aber die zwei Kühe, die vor dem Tor standen, waren einer anderen Meinung 😄. Das Anstarren hatte auch nicht geholfen und in der Zwischenzeit kamen noch zwei Kühe dazu. Also nix wie nach oben auf den Hügel, mit der Hoffnung im Gepäck, dass die Kühe unten auf dem Weg bleiben. Nach einem großen Bogen, kamen wir wieder runter, unter der Beobachtung einer der Euter-Damen. So was kann man nur in den Bergen erleben!
Auch unsere nächste Begegnung hatte auf uns am Rande des Weges gewartet. Plötzlich merkte die Matza eine Bewegung rechts von ihr und da war sie – eine ausgewaschene, ca. 60cm lange Kreuzotter, die aber schon im Inbegriff war abzuhauen. Das hat sich der Rutzel natürlich nicht gefallen lassen und sie mithilfe eines Stöckchens gefühlvoll aus ihrer Höhle gelockt 😇. Ja, der Rutzel war voll aus dem Häuschen vor lauter Freude, dass er endlich so eine Schönheit live sehen konnte.
Glücklich eingestimmt sind wir dann den steilen Weg nach unten gelaufen. Zurück zum wunderschönen Ronacher Campingplatz mit seinem herzlichen Team 💚.
Fazit: Weissensee, Du hast unsere Herzen erobert ❤️🔥.
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