Wir haben unsere Reise in Portugal in Vila Nova de Milfontes angefangen, von dort aus über Lagos nach Faro und jetzt „schließen“ wir sozusagen die Runde südöstlich von Lissabon mit Évora. Die Stadt zählt zu der UNESCO Weltkulturerbe. Hier soll es eine sehr außergewöhnliche Kirche geben, nämlich die Capela dos Ossos, die Knochenkapelle.

Nach dem einchecken im Évora O Cante Hotel, machen wir uns auf die Socken, denn wir haben nur einen Tag für Évora geplant. Und das war gut so, denn heute ist Weihnachten und alles ist geschlossen. Die oben genannte Kapelle leider auch 😏.

Die historische Altstadt ist umgeben von einer dicken und ziemlich hohen Steinmauer. Hier fällt uns auf, dass die weiß getünchten Häuser alle mit ausschließlich gelber Farbe versehen sind und das macht die Stadt irgendwie „sonniger“. Trotzdem scheint die Stadt wie ausgestorben. Außer ein paar geschäftstüchtigen Souvenirläden ist alles geschlossen und die wenigen Touristen, die an Weihnachten hier sind, waren auch, wie wir, auf der Suche nach einem geöffneten Restaurant. Eins der wenigen, wo man auch draußen in der Sonne schön sitzen konnte, wurde überrannt. Das Personal war ziemlich überfordert und wir mussten sehr lange auf unser Essen warten. Aber man muss alles positiv nehmen – wir konnten schön Vitamin D tanken und danach wurden wir mit leckerem Essen belohnt. Da wurde uns klar, dass die Chancen abends etwas zu essen zu finden, gleich Null sind. Aber mit ein paar Crackern haben wir das auch ohne nachhaltige Schäden überstanden 😁.

Für den nächsten Tag war eine weitere, für unsere Verhältnisse, längere Fahrt von ca. drei Stunden ohne Autobahn geplant. Aber die Vorfreude war riesig, denn die Rutzels Treffen in Nazare 🌊 auf die Familie Hardtic 💚.

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