Wie immer ändern wir sehr gerne unsere „Pläne“ und anstatt die letzten 5 Tage in Portugal in Peniche zu verbringen, fahren wir für die letzten zwei Tage in die 60km entfernte Stadt Ericeira. So sind wir auch näher am Flughafen und müssen nicht noch früher aufstehen um loszufahren. 

Frau Rutzel hatte im Internet ein kleines Hotel in zentraler Lage ausgesucht und hat nach kurze Zeit ein schönes Zimmer organisiert. Das Frühstück ist sogar inklusive und findet in dem schönen und geschmackvoll eingerichteten Raum im Erdgeschoss statt. 

Das malerische Dorf gefällt uns vom ersten Blick. Die Altstadt von Ericeira „thront“ auf den Klippen über dem Strand. In den schmalen Gassen verstecken sich viele kleine Cafés und Restaurants. In der Pastelaria Pão da Vila sind wir in den zwei Tagen zu Stammgäste geworden, denn hier gibt es, neben den vielen süßen Stückchen, auch die leckeren Toastas – getoastete Sandwiches mit verschiedenem Belag. 

Ericeiras Promenade ist nicht groß, bietet aber spektakuläre Sonnenuntergänge. Die “Furnas” (die weißen hochgemauerte Becken) sind eine Reihe natürlicher Salzwasserbecken in der felsigen Landzunge, in denen früher fangfrischer Fisch bis zum Verkauf gelagert wurde. 

Man merkt hier die Nähe der Hauptstadt, denn am Sonntag ist das Dorf ziemlich voll. Anscheinend haben viele Lissaboner sich für einen Ausflug nach Ericeira entschieden. Wen wundert das schon, die Atmosphäre ist entspannt und locker. Wir kommen auch wieder.

Fazit: Herzlichen Dank an Portugal mit seinen freundlichen Menschen, dem leckeren Essen und der wunderschönen Natur. Du siehst uns bald wieder.

Tchau, Portugal! 💚