Von Évora nach Nazaré fahren wir wieder nur über Landstraßen durch kleine Dörfer, vorbei an Pinien- und Eukalyptusbäumen. Auf einmal steht Rauch in der Luft und plötzlich fahren wir an einer Holzkohlepruduktion vorbei. Das müssen wir uns genauer anschauen, denn das kennen wir nur aus dem Fernsehen. Die Art und Weise wie Holzkohle produziert wird ist wirklich interessant. Aber wir riechen noch im Auto lange nach Rauch 🙈.

Wir haben mit der Familie Hardtić für 2 Tage eine gemeinsame Airbnb Wohnung gemietet. Wir sind früh vor Ort und nehmen uns erst einmal Bier und Sommersby an einer Beach Bar zur Brust. Die Sonne scheint, es ist warm und wir genießen es. Der Nachteil wiederum ist, kein Wind keine Wellen. Wir sehen den berühmten Leuchtturm oben auf der Klippe und der Ort und die Gedanken an die Monster Wellen ziehen uns magisch an.

Nach der Erfrischung beziehen wir die Wohnung und kurze Zeit später können wir Mirela, Peter und Luka in Empfang nehmen und sofort machen wir uns auf den Weg zum Leuchtturm. Den Hinweg verkürzen wir mit der Fahrt der berühmten Seilbahn nach oben – mit 42 Grad Steigung – und dann geht’s gefühlt wie auf einem Pilgerweg direkt zum Leuchtturm. Es ist noch einigermaßen hell als wir dort ankommen und wir hoffen die kleinen Kumpels, der hier bis zu 30 Meter hohen Wellen, zu sehen. Leider zeigt sich der Atlantik von seiner ruhigen Seite, aber die Aussicht auf den Praia do Norte ist auch schön. Zurück in die Stadt nehmen wir den steilen Fußweg und genießen die Aussicht über das nächtliche Nazaré. Den Abend lassen wir mit einem köstlichen Mahl und ein paar leckeren Sagres Bierchen ausklingen.

Am nächsten Tag wollen wir zumindest ein paar Surfer auf kleineren Wellen erhaschen. Das gelingt uns und es macht eine Menge Spaß die Jungs (Video hier) im Wasser zu beobachten während wir draußen a Land dick eingemummelt stehen. Wir bekommen keine Chance die ganz großen Wellen zu sehen und somit heißt es ganz klar: Die Rutzels kommen irgendwann wieder 😊.