Die Rückreise beginnt – Dolna Banya und Belogradchik
Die Rutzels haben ihre Rückreise angetreten. Es wird diesmal keine sechs Wochen dauern bis wir Zuhause ankommen, aber zehn Tage sind ja schon ausreichend, um den einen oder anderen Ort noch zu besuchen.
Als erstes haben wir die Nelly in Dolna Banya besucht. Nelly und ihren Mann Boyan haben wir 2014 in Chiang Mai in Thailand kennengelernt (Link hier) und sind seitdem in Kontakt geblieben und sehen uns fast jedes Jahr. Es ist immer und wieder schön hier zu sein und den wunderschönen Garten mit den vielen Rosen und dem Gemüse zu bewundern, sich mit ihr (Boyan war leider nicht da) über Reisen auszutauschen und diese herrliche Ruhe zu genießen. Für uns bis jetzt einer der leisesten „besiedelten“ Orte, die wir kennengelernt haben. Die Zutaten für das leckere Essen kommen normalerweise aus dem eigenen Garten oder der Region und die Oliven aus Griechenland waren auch sehr schmackhaft 😋.
Nach einer erholsamen Nacht bei absoluter Ruhe, sind wir dann wieder aufgebrochen und weiter Richtung Belogradchik gefahren. Frau Rutzel hatte den Ort schon auf ihrer Places-to-See-Liste für Bulgarien. Auch Julia und Mark, die wir in Krapets kennengelernt hatten, haben es uns ans Herz gelegt. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine „Markierung“ von dieser Liste bei Google Maps entdeckt und einen kleinen Schlenker nach Botunya zu der Höhle mit dem Baum gemacht.
Wirklich imposant, wie sich die Natur ineinander fügt und ergänzt. Der kurze Aufstieg zu der Höhle hatte bei der Hitze (natürlich wieder um die Mittagszeit) uns richtig den Schweiß aus dem Körper getrieben.
Nach knapp 1,5 Stunden Weiterfahrt sah man endlich die imposanten Steinformationen von Belogradchik. Das Städtchen liegt im Nordwesten Bulgariens, nahe der Grenzen zu Rumänien und Serbien. Hier hat die Mutter Natur wieder was außergewöhnliches kreiert. In Millionen von Jahren formte sie aus dem Gestein, hauptsächlich aus Sandstein und Konglomerat, Skulpturen von Fabelwesen, Menschen, Tieren und Vögeln. Als Ergebnis trifft man Madonna, Mönche, Pinocchio, das Schulmädchen und andere steinerne Formationen.
Für die Nacht haben uns Julia und Mark ihren Schlafplatz verraten. Hier sollte die letzte Nacht in Bulgarien verbracht werden. Die Betonung liegt auf „sollte“, denn es kam, wie so oft bei uns, spontan anders 😉.
Wir saßen bei einem Bierchen in einem Restaurant und haben nach Unterkünften in Smederevo (Serbien) geschaut. Plötzlich sagte die Frau Rutzel: „Schaaaaatz“… und der Rutzel wusste gleich, jetzt kommt was anderes 😂. „Warum halten wir diesmal nicht in Novi Sad an? Wir können eine neue Stadt kennenlernen und sind näher am Balaton“, was als nächstes Ziel auf der Route steht. Das Wetter hat uns auch bei der nächsten Entscheidung geholfen, denn vom Süden kamen dunkle Wolken und es fing an zu Gewittern und wir hätten uns beeilen und uns schnell ins Auto verfrachten müssen. Und das um 20 Uhr, viel zu früh zum hinlegen. Da dachten wir uns, dass wir auch gleich über die Grenze fahren können und die Nacht in der Nähe von Zaječar, das kurz nach der Grenze liegt, verbringen können. Also fuhren wir Richtung Zaječar. Ob wir dort dann wirklich übernachtet haben? Die Auflösung kommt im nächsten Post 😜.
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