Der Rutzel durfte in seinen jungen Jahren regelmäßig den kleinen Fußmarsch vom Feichtlhof zum Lodenwalker laufen. Die Großeltern hatten sich damals mit der Familie Steiner angefreundet und somit war auch der Lodenwalker immer ein Muss. 

Das hatte natürlich auch mehrere praktische Gründe. Die Eichenauers (die Großeltern vom Rutzel) deckten sich, wie die bekloppten, mit der Kleidung vom Lodenwalker ein. Selbstverständlich wurde auch der Rutzel immer von Kopf bis Fuß, mit der seit über 600 Jahren fast identisch gefertigten Lodenkleidung, eingedeckt. Auch wenn ihm die Kleidung meist ordentlich kratzte, wurde sie immer brav getragen. 

Mit dem Wissen von heute kommt der Rutzel zu folgender Erkenntnis: 

Danke an meine Familie, dass ihr mich immer so fürsorglich in diese wunderbare Kleidung „verpackt“ habt. Ein Naturprodukt, nachhaltig verarbeitet und 100% Made in Austria. So sollte es viel öfters sein.

Natürlich ging man an so einem Einkaufstag nicht zu Fuß, da musste man mit dem gelben Opel Kadett hinfahren. Vorne die Oma und der Opa, hinten die Tante Trudi mit dem Rutzel und in der Hutablage unser heiß geliebtes Findelkind – der Hund „Boomer“ – der seinen Namen absolut gerecht geworden ist. 

Ein weiterer praktischer Grund, und der war vor allem für den Rutzel der wichtigste beim Lodenwalker, waren die Schneenockerln 😋.

Also Rutzels, ab zum Lodenwalker, im Gepäck die wichtigste Frage: 

Sind die Schneenockerln immer noch so gut wie vor 40 Jahren und steht das Kinderhäuschen noch, in dem der Rutzel seine Freundinnen verführt hat? 😇

Die Antwort wird auf den folgenden Bildern klar beantwortet.