Langsam aber sicher zieht es uns wieder Richtung Meer. Die Frage ist nur: Monopoli oder Polignano a Mare – wo sollen wir uns niederlassen? Letztendlich entscheidet das der Preis der Unterkünfte. Es ist Ostern und viele Italiener machen auch jetzt gerne Urlaub, dementsprechend sind die Preise ein wenig angehoben. Polignano a Mare zählt definitiv zu den touristischsten Orten an der Adria Küste und Monopoli wird als authentischer beschrieben. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar und somit gibt es für uns zwei gute Gründe Monopoli als Base zu nehmen.

Dieses Mal kaufen wir sozusagen „die Katze im Sack“ und buchen unsere Unterkunft online (eigentlich gar nicht unser Ding). In einer größeren Stadt ist es schon ein wenig schwieriger herumzulaufen und nach einer Unterkunft zu suchen. Aber wir haben Glück und unsere Bleibe für die nächsten drei Tage ist wirklich top, groß, sehr sauber und ruhig gelegen. Wir haben sogar einen kleinen Balkon und sind in 10 Minuten zu Fuß in der Altstadt, sind aber trotzdem weit genug weg von dem ganzen Altstadttrubel. Einziger Wermutstropfen ist der viel zu klein geratene Wasserboiler. Das warme Wasser reicht lediglich für eine sehr kurze Dusche, also ein Quickie 😜. 

Eine Sache muss man in Apulien gut beachten, wenn man nach einer Unterkunft im Internet sucht – sobald man „mit eigenem Zugang“ liest, muss man davon ausgehen, dass die Unterkunft im Erdgeschoss ist und man in der Regel direkt vor dem Bett steht, sobald man durch die Tür geht. Ebenso ist es in der Regel die einzige Frischluftzufuhr. So kann der Rutzel in Ruhe rein glotzen, wenn die Tür offen steht oder man den Vorhang zur Seite zieht 😅. 

Monopoli punktet mit vielen schönen Badebuchten, gutem Essen und einer schöne Altstadt. Die imposanteste Bucht findet man in dem 9 Kilometer entfernten Ort Polignano a Mare, zu lesen in dem nächsten Step.