Gallipoli – die schöne Stadt
Im Gegensatz zu Otranto (tote Hose) merken wir in Gallipoli gleich, dass die Hose voller ist 😁. Als erstes halten wir in der Neustadt an, da wir hier eine Unterkunft im Auge hatten. Aber irgendwie hat uns die Ecke nicht wirklich gepackt. Somit beschlossen wir über die Verbindungbrücke zum alten Stadtkern zu fahren. Die Halbinsel erinnert uns natürlich gleich an Nessebar in Bulgarien.
Die Taktik ist bekannt. Einer schwärmt für die Unterkunft aus und einer bleibt beim Gepäck, in diesem Fall beim Auto. Parkplätze sind hier leider rar und die Italiener scheuen den „Blech-Kontakt“ zwischen zwei Autos überhaupt nicht. So sitzt der Rutzel nervös im heiligen Mietauto und Frau Rutzel geht auf die Pirsch nach einer Unterkunft.
Hier war es nicht A, nicht B aber C. Ein wunderschönes Zimmer mit einem herrlichen Balkon und ganz oben auf dem Gebäude eine Dachterrasse mit Blick auf das Ionische Meer. Das goldige an der typischen Unterkunft ist, dass die Treppe zum Wohnbereich sehr steil und schmal ist und die Badezimmertür ein wenig an die Eingangstür der Schlümpfe erinnert. Im Übrigen ist die Duschtür auch nur so hoch, aber innen ist sie sooo geräumig, dass der Rutzel gerade so stehen kann 😂.
Das Wetter ist zu diesem Zeitpunkt so schön, dass der Rutzel gleich die kurze Hose anzieht. Wir machen uns sofort durch die Gassen der Altstadt. Sie ist leider nicht so schön, wie die in Lecce und man kann sie eher als die kleinere und verkommene „Schwester“ bezeichnen. Aber ihre Lage und die Ausblicke sind einfach herrlich.
Heute probieren wir endlich die berühmte Puccia – ein typisches traditionelles Brot, das man sich nach Belieben belegen lassen kann. Danach stärken wir uns mit dem ersten Eis in Apulien und genießen später die Sonne auf unserer Dachterrasse.
Am zweiten Tag ist das Wetter noch einigermaßen okay und wir beschließen ein bisschen Richtung Strand zu laufen. Im Sommer ist es bestimmt sehr schön hier, aber jetzt ist noch alles zu oder wird für den Sommer renoviert und auf den Vordermann gebracht. Als wir die dunklen Wolken sehen, die auf uns zusteuern, drehen wir um und laufen zurück. Genau rechtzeitig, um die Fischer beobachten zu können, wie sie den frischen Fang sortieren und direkt an die wartende Kundschaft verkaufen.
Zu diesem Zeitpunkt wollen wir es noch nicht so ganz akzeptieren, dass uns das Mittelmeertief ERMINIO in den nächsten Tagen ordentlich auf den Keks gehen wird. Wir stellen uns schon mal auf unser Familienmotto ein:
Was kommt ist willkommen 😊.
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