Sinemoretz – das besondere Dörfchen am Schwarzen Meer
Nach knapp einer Woche bei über 35 Grad in Yambol ist es endlich an der Zeit, dass die Rutzels endlich das Meer sehen. Wir waren uns bei der Anfahrt in Yambol noch nicht ganz so sicher, wo wir den ersten Stop am
Meer machen. Wir entschieden uns dann für den südlichsten Zipfel am am Schwarzen Meer. Auf nach Sinemoretz, wo wir bereits 2021 waren, allerdings nur für eine Nacht. Das Dörfchen liegt nur 12 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt und gleicht keinem anderen Ort an der Küste in Bulgarien. Hier treffen sich die kreativen, alternativen und entspannten bulgarischen Touristen. Schlauchbootlippen, mimiklose Gesichter und Silikontitten sind hier Fehlanzeige 😇. Auch die Musik in den Bars und Restaurants ist anders – ein Hauch von Jazz und Soul.
Ein kulturelles Highlight für die überwiegend bulgarischen Touristen war dann noch ein kleines Open Air Konzert der Sängerin Irina Florin. Video siehe hier.
Auch unser Camping Nachbar, der tagsüber Bier und gekochten Mais am Strand verkauft, bleibt der Musikrichtung an diesem Ort treu. Lediglich einmal musste Frau Rutzel ihn um Mitternacht ermahnen, da die Lautstärke der durchweg guten Musik das Einschlafen unmöglich machte. Das Verhältnis in der Nachbarschaft war danach ein wenig betrübt, auch wenn wir dem Bier verkaufende Nachbarn einen Abend vorher mit Bier ausgeholfen haben, da er seinen ganzen Biervorrat verkauft hatte 🙃.
Mehr genervt haben nur die Moskitos in der zweiten Nacht auf der Klippe. Keine Ahnung, wo die plötzlich herkommen sind..? Der Rutzel war die ganze Zeit mit Lampe und elektrischer Fliegenklatsche im Auto unterwegs und hat Frau Rutzel somit die ganze Nacht gefoltert 🙈.
Aber zurück zum Schönen 😁. Sinemoretz sticht unter anderem auch aufgrund seiner Strände heraus, die oft von hohen Klippen geschützt sind. Von hier aus kann man die wunderschönen Sonnenauf- und Untergänge, sowie die Milchstraße sehr gut beobachten. Auch die Pferde fühlen sich pudelwohl auf den Klippen.
Der Fluss Veleka, der seinen Ursprung in der Türkei hat, mündet hier im Schwarzen Meer und hat uns zu einer sechs Kilometer langen SUP-Tour animiert. Auch das Strandja Gebirge, welches 1% des bulgarischen Landes ausmacht und das größte geschützte Gebiet in Bulgarien ist, wird mit den Nachbarn geteilt. Die Region hat auch viel historisches zu bieten. Thrakenische Stämme haben sich hier in der Vergangenheit niedergelassen und unter anderem sehr viele Gräber mit ihren Schätzchen hinterlassen. Der größte Schatz an diesem Ort bleibt in unseren Augen die Natur. Liegt vermutlich auch daran, dass wir keinen verborgenen thrakischen Goldschatz gefunden haben 😁. Aber dafür durften wir ganz lange mehrere Gruppen von Delfine beim tummeln von unserem neuen Stellplatz auf den Klippen beobachten 💚. Video siehe hier.
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